Der Job-Alltag einer Fotografin: Viel mehr als nur Fotografieren – Teil I

Wer mich kennt, weiß vielleicht, dass es mir sehr schwer fällt, einfach mal entspannt auf dem Sofa zu chillen: Ich liebe es, immer etwas zu tun zu haben und als selbstständige Fotografin ist das tatsächlich der Fall. In diesem Blogartikel will ich Euch gerne mal hinter die Kulissen von aleXa paul schauen lassen. Denn der Job eines Fotografen besteht aus viel mehr als aus dem reinen Fotografieren.

Jeder Tag ist anders

Tatsächlich ist kein Arbeitstag für mich wie der andere. Immer wieder stehen neue Dinge auf dem Plan; jeden Tag lerne ich neue Menschen kennen und entdecke neue tolle Locations für Fotoshootings in und um Münster herum – ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich das genieße!

Anders als in meinem letzten Job als Angestellte, wartet dafür allerdings kein Chef um Punkt sieben Uhr auf mich im Büro. Erst einmal ist das nicht weiter schlimm, gleichzeitig bedeutet das für mich aber auch, dass viel mehr Selbstdisziplin gefragt ist. Trotzdem lasse ich den Tag meistens ruhig angehen mit einem leckeren Kaffee in der Küche oder auf dem Balkon. Aber die Ruhe dauert nicht lange an, denn meistens bin ich dann am Morgen auch gleich für das erste Fotoshooting irgendwo in Münster verabredet. Der Morgen eignet sich meiner Erfahrung nach tatsächlich am besten für ein Neugeborenen- oder Kinder-Shooting, denn dann sind die Kleinen noch fit und wir können so gemeinsam entspannt in den Tag starten. Für diese Art von Fotos komme ich meist zu den Kunden nach Hause, denn dort habt ihr Heimvorteil! Ich bin übrigens immer wieder positiv überrascht, wie freundlich und herzlich mich meine Kunden in ihrem eigenen Zuhause begrüßen. Mehr Details zum Ablauf eines Neugeborenen-Shootings mit aleXa paul, bekommt ihr übrigens hier.

Es wird geheirat –  mittendrin: aleXa paul 

Unter der Woche stehen zusätzlich zu den Fotoshootings auch die Vorgespräche mit meinen Hochzeits-Pärchen an. Diese finden entweder bei den Kunden selbst oder bei mir zuhause statt. Hierbei geht es vor allem darum, dass man sich gegenseitig kennenlernt und dabei feststellt, ob die Chemie stimmt. Mir als Fotografin ist es enorm wichtig, dass ihr Euch mit mir wohlfühlt, denn an Eurem großen Tag bin ich ja sehr nah an Euch dran. In den Gesprächen geht es natürlich um die vertraglichen Details, aber im Vordergrund steht tatsächlich das gegenseitige Beschnuppern. Ihr lernt mich kennen und ich lerne Euch und Eure Geschichte kennen. Oft kann ich Euch aber zusätzlich auch noch bei Eurem Ablaufplan Tipps geben (Wann ist das „Getting Ready“? Was ist der „First Look“? Wie eichtig sind Euch Gruppenfotos?) und/oder Euch weitere Kontakte empfehlen, die Euch für Eure Hochzeit nützlich sein könnten. Falls ihr Euch nach dem Gespräch dann für mich entscheidet, bin ich natürlich bis zu Eurem großen Tag Eure Ansprechpartnerin.

Und dann ist es irgendwann soweit und Eure wunderschönen Hochzeits-Shootings in und um Münster stehen an. Meistens bin ich dann ja als Hochzeitspoesie-Team mit meinem lieben Kollegen Michi unterwegs. Oft verbringen wir ja den ganzen Tag bis in die tiefe Nacht gemeinsam mit Euch. Und dabei gibt es weder für das Hochzeitspaar selbst noch für uns Fotografen eine Verschnaufpause. Denn wir sind in Eurem Auftrag natürlich immer auf der Jagd nach dem perfekten Foto, um Eure ganz persönlichen Glücksmomente für immer festzuhalten. Wie das aus der Sicht des Hochzeitspaares läuft, könnt ihr übrigens gerne hier nachlesen: Dort hat eine liebe Kundin von mir beschrieben, wie sie ihre Hochzeit mit aleXa paul erlebt hat.

Nach so einem Hochzeits-Shooting am Wochenende bin ich dann meistens so platt, dass ich abends gerade noch dazu komme, mich auf das Sofa zu schmeißen und die Füße hochzulegen.

Auch im Homeoffice gibt’s viel zu tun: die Bildbearbeitung

Unter der Woche sieht ein Arbeitstag  für mich ganz anders aus. Das Shooting am Morgen war meist erst der Start in den Tag. Zurück mit den vielen Fotos auf der Speicherkarte, geht es dann zuhause an den Schreibtisch. Damit ist meine Arbeit für Euch aber natürlich noch lange nicht erledigt, denn nach den Shootings mit Euch geht es dann für mich natürlich an die Bildbearbeitung!

 Wie die meisten anderen Fotografen auch, arbeite ich mit Photoshop und Lightroom. Dabei ist es meine Aufgabe, die Situation, die ich beim Fotoshooting mit Euch vorgefunden habe, noch einmal herauszukristallisieren. Dies kann zum Beispiel durch das Herausarbeiten von Tiefen und Schärfen passieren oder aber ich entscheide,  dass ein Foto schwarz-weiß werden soll, damit Farbtupfer links und rechts nicht vom tatsächlichen Fokus des Bildes ablenken. Die Bildbearbeitung hilft mir also zusammengefasst dabei, dass der Stil der Bilder zum typischen Stil von aleXa paul wird. Damit ihr Euch einmal ungefähr vorstellen könnt, dass auch dieser Schritt noch einmal wirklich von Bedeutung ist: Für ein Fotoshooting mit einer Dauer von zwei Stunden benötige ich dann noch einmal eine Bildbearbeitungszeit von durchschnittlich vier zusätzlichen Stunden.

 Bevor ich die bearbeiteten Fotos dann Euch verschicke, packe ich den Stick aber noch schön ein. Einige von Euch beauftragen mich zudem mit der Erstellung eines Fotobuches. Ihr glaubt gar nicht, was mir das für eine Freude macht!  Die ganze Arbeit, die mit der Erstellung des Fotobuches zusammenhängt, übernehme ich dabei natürlich für Euch. So wähle ich die schönsten Bilder aus, bearbeite sie und platziere sie in der entsprechenden Software so, dass ihr am Ende ein unvergessliches Erinnerungsstück in den Händen haltet. Durch meinen Job kenne ich natürlich die ganzen Gestaltungsmöglichkeiten der Software in und auswendig, sodass ich Eure Fotos von ihrer besten Seite präsentieren kann. Falls ihr Euch für ein Fotobuch von aleXa paul interessiert, lest gerne hier weiter.

Beim Lesen hört es sich jetzt für Euch vielleicht so an, als würde ich hochkonzentriert Minute um Minute mit der Bildbearbeitung verbringen, aber so ist es nicht. Denn meine Arbeit ist tatsächlich besser, wenn ich zwischendurch immer mal wieder kleine Pausen einlege.

Womit ich meine kleinen „Pausen“, die eigentlich auch irgendwie Arbeit sind, verbringe, erzähle ich Euch in meinem nächsten Blogartikel.

 

Also bis bald

Eure aleXa paul

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