Kindergarten – Fotos für eine gute Sache: So war es!

Ihr habt vielleicht meine Spenden-Aktion in Sachen Kindergarten-Fotos mitbekommen? Meinen Aufruf könnt ihr gerne hier noch einmal nachlesen.

Hier aber auch noch einmal im Schnelldurchlauf für Euch zusammengefasst: Anstatt einer Organisation Geld zu spenden, wollte ich selbst eine kleine Aktion starten und zwar mit dem, was ich selbst gerne tue (Fotografieren).

Die Idee hinter der Aktion

Meine Idee: Ich mache Fotos vom Alltag der Kleinen in einem Kindergarten und anstatt mich dann für diese Fotos zu bezahlen, sollten die Eltern Geld an den Kindergarten spenden. Dieser sollte dann am Ende völlig frei entscheiden, was mit dem Geld passiert.

Gesagt, getan. Meine Idee veröffentlichte ich dann vor etwa einem halben Jahr auf meiner Website und außerdem auch in meinen aleXa paul-Channels bei Facebook und Instagram. Mehr Werbung machte ich dafür nicht und dennoch haben insgesamt vier Kindergärten Interesse angemeldet. Meine Entscheidung fiel dann auf den Kindergarten „Pusteblume“ aus Münster. Eine Mami von dort kannte mich schon von einem eigenen Familienshooting und hatte meine Spenden-Aktion ihrer Elterninitiative vorgestellt. Und auch bei deren Leitung und den meisten anderen Eltern stieß meine Idee auf sehr viel Gegenliebe. Wir besprachen dann die Details und ich freute mich wirklich sehr auf den Tag, an dem das Fotoshooting stattfinden sollte. Wir einige von Euch vielleicht wissen, habe ich vor meinem Job als Fotografin auch einige Zeit in einem Kindergarten gearbeitet und ich freute mich, quasi wieder „nach Hause zu kommen“.

Das Shooting mit den „Kleinen“

Passend zu unserem Vorhaben strahlte dann am Tag des Foto-Shootings auch die Sonne vom Münsteraner Himmel. Die „Pusteblumen“-Kinder empfangen mich wirklich mit offenen Armen. Wieder einmal ist mir in diesem Moment bewusst geworden, wie offen und kontaktfreudig kleine Kinder von Grund auf sind. Einfach total putzig, wie sie sich über mich und meine Kamera gefreut haben! Ganz ohne Scheu kamen sie auf mich zu, wollten meine Kamera begutachten und diese auch selbst mal ausprobieren. Ich liebe einfach diese charmante Art der Kinder. Das komplette Gegenteil von uns Erwachsenen; da können wir uns echt was von den Kids abschauen.

Und dann ging es endlich los mit dem „Shooting“. Das Wort Shooting in Anführungsstrichen, denn wie Ihr Euch vorstellen könnt, habe ich mit den Kids natürlich kein Fotoshooting im klassischen Sinne gemacht. Natürlichkeit schreibe ich ja auch sonst ganz groß, aber im Umgang mit Kindern ist mir das noch einmal viel wichtiger! Und so ließ ich die Kinder einfach machen, was sie immer machen: Es wurde geschaukelt und gerutscht. Die Kleinen bauten riesige Sandburgen und kletterten auf Bäume und natürlich wurde auch Verstecken gespielt. Es war einfach eine total entspannte Atmosphäre.

Einige Kinder waren sogar ganz wild darauf, fotografiert zu werden. „Schau mal, was ich schon alles kann“ kam es aus der einen Ecke; gleichzeitig wollte mir ein anderer Junge aber auch noch unbedingt seinen Purzelbaum zeigen. So niedlich! Natürlich habe ich darauf geachtet, dass alle Kinder fotografiert und habe das auch den Kleinen erklärt. Denn am Ende des Tages sollten sich ALLE Mamis und Papis freuen.

Große Freude bei Allen

Der Tag in Münster war ein voller Erfolg: Am Ende erstellte ich 28 CDs mit tollen Fotos darauf. Bevor ich sie den Eltern zukommen ließ, habe ich sie noch liebevoll verpackt.

Und die Freude war riesig. Und zwar nicht nur bei den Eltern, die sicher noch lange Freude an den Fotos ihrer Kinder haben werden, sondern auch für den Kindergarten „Pusteblume“ selbst: Insgesamt haben die Eltern 200 Euro gespendet! Da ich weder Material- noch Fahrtkosten in Rechnung gestellt habe, kommt wirklich der gesamte Betrag dem Kindergarten zu Gute. Und was mich besonders freut: Mit dem gespendeten Geld wird der Garten verschönert. Also genau der Ort, an dem auch unsere gemeinsamen Fotos entstanden sind.

Eure aleXa paul

PS: Falls Ihr Euch wundert: Natürlich habe ich die Zustimmung der Eltern, dass ich diese Fotos hier veröffentlichen darf. Herzlichen Dank noch einmal dafür!